Kleinstklassen

Wissenschaftliche Untersuchungen* zeigen, dass von Schulreform nur dann gesprochen werden darf, wenn der Unterricht in familiären Grössenverhältnissen kommunikativ getragen wird. Konkret arbeitet ein Lehrer optimal mit fünf Schülern. (* Rainer Dollase: Wirkungsvolle Erziehung? Universitas Nr. 3, 1991 Seite 271ff.)

Kleinstklasse Gymnasium BZB

  • Klassen mit einer Richtzahl von 6 Lernenden am Gymnasium BZB.
  • Einzel- und Ergänzungsunterricht, wo erforderlich.
  • Wöchentlich 1 bis 3 Lektionen pro Fach und Stufe
  • Gegebenenfalls Teilnahme am Unterricht in verschiedenen Klassen. In den Fächern Mathematik, Englisch und Französisch wird der Schüler beim Eintritt seinen Vorkenntnissen und Fähigkeiten entsprechend in Levelkurse eingeteilt.

Sekundarstufe BZB und Primarschule BZB

  • Klassen mit einer Richtzahl von 7 Lernenden in der Sekundarstufe BZB
  • Klassen mit einer Richtzahl von 10 Lernenden in der Primarschule, damit neben dem schulischen Lernen auch dem sozialen Gefüge Rechnung getragen wird.

Konsequenz

  • Die Schüler sind konzentrierter.
  • Der Kontakt Lehrer–Schüler ist intensiver. Die Lehrperson kann auf jeden einzelnen Schüler besser eingehen. Keiner wird übersehen. Keiner kann sich verstecken.
  • Der Unterrichtsstoff ist aufs Wesentliche komprimiert. Da bleibt keine Zeit für Langeweile. Schule in so kleinen Klassen macht sowieso mehr Spass. Der Unterricht ist effizienter und individueller. Die Schulzeit auf gymnasialer Stufe kann dadurch gegenüber der Normalklasse beträchtlich verkürzt werden.

Zusätzlich

  • Das BZB feilt an der Lern- und Arbeitstechnik seiner Schüler. Primär wird im Unterricht gelernt, wie man lernt.
  • Der Lehrplan ist individuell, entspricht aber den Reglementen und Stoffplänen des Bundesamtes für Bildung.
  • Der Schüler wird auf zukünftige Prüfungssituationen trainiert. In den Kleinstklassen ist er immer in einer Prüfungssituation. Er lernt frei von Angst und Stress selbständig zu arbeiten und bei Tests das Gelernte sicher wiederzugeben.
  • Förderung und entsprechend der Begabung auch Forderung der Schülerinnen und Schüler.